Glasstadt Zwiesel

Zwieseler Krippenweg

03.12.2021 - 06.01.2022

3. Zwieseler Krippenweg

3. Dezember 2021, bis 6. Januar 2022

 

Eine heranwachsende Tradition im Zwieseler Winkel ist der Zwieseler Krippenweg. Im Jahr 2019 fand in Zusammenarbeit mit der Region Südböhmen der erste Krippenweg statt. Im Waldmuseum und in den Schaufenster der Stadt präsentierten sich lokale Krippen aus Holz, Glas, Keramik und Porzellan. Im zweiten Jahrgang wurde die Krippe der katholischen Pfarrgemeinschaft vom Dachboden der Stadtpfarrkirche ans Tageslicht gebracht und damit ein Schatz der Öffentlichkeit präsentiert.

Der diesjährige 3. Zwieseler Krippenweg wird vom 03.12.2021 bis zum 06.01.2022 stattfinden. Die zum Teil Bekannten und mit viel Liebe hergestellten Krippen werden in der Zwieseler Innenstadt, Schulen und Kirchen zu bewundern sein.

Teilnehmer Zwieseler Krippenweg 2021

03. Dezember bis 06. Januar

1. Gasthof Posthalter (Stadtplatz 22)
Krippenbilder von Martina Winter

und

Krippe von Dieter Rohr
Die Krippe ist aus der Offizin (Herausgeber) Bernhard Bakat aus Eschwege. Sie wurde nach einem Bild des Malers Hans Süß von Kulmbach graviert. Hans von Kulmbach war ein Schüler von Albrecht Dürer. Die Figuren sind 55 mm groß und von Dieter Rohr mit Künstlerölfarben bemalt. Die Gestaltung und der Bau des beleuchteten Dioramas sind ebenfalls von Dieter Rohr.

2. Rosenthal Outlet (Stadtplatz 30)
Krippe von Karl-Heinz Bredl, Holzbildhauer aus Rabenstein Die Krippe wurde 2016 gefertigt und besteht aus verschiedenen Materialien aus dem Nationalpark Bayerischer Wald.

3. Reisebüro Lambürger (Angerstraße 15)
Südtiroler Krippe aus einem kleinen, italienischen Dorf, namens Gufidaun

4. Grundschule Zwiesel (Bergstraße 18 - Ausstellung Grundschule Hintereingang Friedhof)
Drei Krippen aus Holz, Metall und Ton. Hergestellt von der Funktionslehrkraft Christine Brunner, Fachoberlehrerin Eveline Geiger, Praktikanten der FOS Regen: Rudolph Gerhardt, Avin Arslan und Hanna Plechaty.

5. Paradeisl von Marianne Hirschbold (Sta(n)d(t)punkt, Stadtplatz 33)
Altes Brauchtum – der Vorläufer des heutigen Christbaumes im Bayerischen Wald.
Holzarbeiter aus Tirol und der Steiermark, die nach dem verheerenden Sturm von 1870 in das Waldgebirge als Holzarbeiter angeheuert wurden, brachten diese Tannenpyramiden als weihnachtliches Symbol aus ihrer Heimat mit. Die Waldverein Sektion Zwiesel hält dieses alte Brauchtum noch aufrecht und hat diese Tannenpyramide gebunden.

6. Sporrer Technik e. K. (Langdorfer Str. 2)
Krippe vom Herrgottschnitzer Bodenmais – Sebastian von Zülow. Die Krippe entstand 2021 und besteht aus einem dreizehnteiligen Set. Sie ist im waidlerischen Stil gestaltet, aus Lindenholz geschnitzt, pastellig lasiert und mit Bienenwachs behandelt.
Das Besondere: es ist eine Familienkrippe, da die Figuren schlicht gehalten sind und somit auch bespielt werden können.

7. Glasfachschule (Fachschulstraße 15-19)
Zwei Fruth-Krippen und eine experimentelle Kreidezeichnung auf Glas.

Fruth-Krippe: Umsetzung der Krippendarstellung „Geboren im Stall“ nach Josef Fruth, Glasgravur in Biegewelletechnik auf Floatglas, 45x70 cm, DongMin Lee und Josef Reitberger, Lehrkräfte der Glasfachschule Zwiesel.

Fruth-Krippe: Umsetzung der Krippendarstellung „Geboren im Stall“ nach Josef Fruth, Lithophanie, 20x30 cm, Christian Straub, Nadia Giza, Michelle Stracker, Klasse Glas 12, Glasfachschule Zwiesel. Experimentelle Kreidezeichnung auf Glas; Klasse Produktdesign, Glasfachschule Zwiesel.

8. Welt der Harmonie (Angerstraße 18)
Krippe der Familie Lackerbauer, selbstgefertigt vor über 20 Jahren. Die Krippe besteht aus reinem Naturmaterial, Fichten- und Kiefernholz und kommt aus dem heimischen Wald.

9. Schaufenster Hypovereinsbank (Stadtplatz 43)
Vier verschiedene, einzigartige Krippen von Josef Krottenthaler

10. Kaffee Kirmse (Prälat-Neun-Straße 4)
Krippe von Josef Schmidt sen. (1921 – 1998), Holzschnitzer aus Rabenstein

11. Hobby&Hausrat, Fotostudio Moser (Stadtplatz 34)
Krippe von Dieter Rohr-gefertigt als Diorama mit handbemalten Zinnfiguren.

12. Adventsfenster auf der Eben (auf der Eben 3)
Im Garten vor dem Matheisl Anwesen - aufgebaut durch Ferdinand Bloch. Eigentlich hatten die Initiatoren Johannes Ernst und Andreas Matheisl geplant, ab dem ersten Advent-Sonntag ab 17 Uhr vor dem Haus „auf der Eben 3“ ein nachbarliches Adventstreffen mit Glühwein, Kinderpunsch und Plätzchen anzubieten, um trotz der Pandemie ein wenig Vorfreude auf Weihnachten aufkommen zu lassen. Bis Weihnachten sollte dieses gesellige Zusammentreffen an jedem Advent-Sonntag stattfinden. Ferdinand Bloch hatte dafür auch bereits im Garten vor dem Matheisl Anwesen ein großes Advents-Fenster aufgebaut. Doch Corona macht auch dieser kleinen Aktion einen Strich durch die Rechnung. Das Fenster steht jedoch und bringt ein wenig Vorfreude in die schwierige Zeit.

13. Pavillion des Rabensteiner Schulgartens
Mitglieder des Dorfvereins haben den Dorfplatz mit einem Weihnachtsbaum (gestiftet von Fuchs Erich sen.) und einer Krippe weihnachtlich geschmückt. Die Krippe ist auch Besonders, da die Figuren und die Rückwand von den namhaften Künstlern Vroni Schagemann und Christan Schmidt (Chrisch) gemalt wurden. Die Christbaumkugeln am Baum wurden von der Fachschule Zwiesel und von der Kristallglasfabrik Zwiesel gespendet und die Kinder des Dorfes haben sie bemalt.

14. Krippe im Baumstammelement mit Zinnfiguren (Sta(n)d(t)punkt, Stadtplatz 33)
Hergestellt in der Schweiz von Jakub Formánek

15. Glaskrippe von Josef Schreindl (in der Glasvitrine am Stadtplatz)
Die Glaskrippe wurde in den 1990er Jahren hergestellt von den Bleikristallwerken F.X. Nachtmann, die Glashütten in Riedlhütte, in Spiegelau und Frauenau betrieben. Die Figuren waren eine Sonderanfertigung für einen Kunden in den Vereinigten Staaten, der diese unter seiner eigenen Handelsmarke vertrieb.

16. Keramikkrippe aus dem Böhmerwald (Sta(n)d(t)punkt, Stadtplatz 33)
Die Krippe wurde in einer Gemeinschaftsaktion mit lokalen Künstlern und Kunstbegeisterten hergestellt. Jede einzelne Figur ist daher einzigartig und hat seine eigene Geschichte.

17. Mittelschule Zwiesel – (Böhmergasse 7 - rechtes Fenster neben Haupteingang)
Die Krippe besteht aus Holzspateln, die von der WG-Gruppe der Klasse 6a mit Frau Mayr gefertigt wurden.

18. Krippe der Stadtpfarrkirche Zwiesel, St. Nikolaus (Sta(n)d(t)punkt, Stadtplatz 33)
Die Krippe wurde von der Fachschule für Glasindustrie und Holzschnitzerei in Zwiesel (1904-1953) gefertigt. Die Figuren entstanden unter Fachlehrer Schwarzer. Die Krippe ist über die Jahre gewachsen und wurde schon seit Jahrzehnten nicht mehr in der Öffentlichkeit gezeigt.

19. Fair Weltladen (Angerstr. 17)
Die Krippe stammt aus Nepal und wurde in Handarbeit aus Filz gefertigt. 

20. Lisas Nähstube (Stadtplatz 43a)
Krippe im Glassturz. Sie ist über 20 Jahre alt, wurde privat gefertigt und ist daher ein Unikat. Der Glassturz wurde in der Glasfachschule Zwiesel unter Aufsicht von Kuno Hackl hergestellt.