Das P-Seminar Geschichte des Gymnasiums Zwiesel hat im Waldmuseum drei selbst gestaltete Ausstellungsvitrinen zum Thema „Heimat“ vorgestellt. Die kleine Ausstellung ist in den kommenden Wochen im ersten Stock des Museums zu sehen.
In den vergangenen Monaten beschäftigten sich die 13 Schülerinnen und Schüler gemeinsam mit dem Leiter des P-Seminars, Florian Gegenfurtner, und der Leiterin des Waldmuseums, Stephanie Falkenstein, intensiv mit Museumspädagogik und der Entwicklung eigener Ausstellungskonzepte.
Vom Museumsdepot zur eigenen Ausstellung
Neue Anregungen für die praktische Umsetzung erhielten die Teilnehmenden bei einem Besuch im Haus der Bayerischen Geschichte in Regensburg. Anschließend erkundeten sie unter der fachkundigen Begleitung von Stephanie Falkenstein das Depot des Waldmuseums. Dabei beschäftigten sie sich mit der Frage, welche Themen und Objekte sich für eine eigene kleine Ausstellung eignen könnten.
Heimat mit ausgewählten Objekten sichtbar gemacht
Im Laufe der gemeinsamen Arbeit entstand der Wunsch, den Begriff „Heimat“ aus der Perspektive junger Menschen näher zu beleuchten. Dazu wählten die Schülerinnen und Schüler passende Exponate aus dem Bestand des Waldmuseums aus. Weitere Gegenstände wurden aus ihrem persönlichen Umfeld beigesteuert.
Das Ergebnis sind drei individuell gestaltete Vitrinen. Sie zeigen, welche Gegenstände, Erinnerungen und Erfahrungen junge Menschen aus der Region mit dem Begriff „Heimat“ verbinden.
Gelungene Zusammenarbeit zwischen Schule und Museum
Bürgermeister Karl-Heinz Eppinger eröffnete die Ausstellung offiziell. Seitens des Gymnasiums nahm Studiendirektorin Martina Kuchler als stellvertretende Schulleiterin an der Präsentation teil. Beide würdigten das Engagement der jungen Menschen und die erfolgreiche Zusammenarbeit zwischen dem Gymnasium Zwiesel und dem Waldmuseum.
Die Stadt Zwiesel und das Waldmuseum bedanken sich herzlich bei den beteiligten Schülerinnen und Schülern sowie bei allen Verantwortlichen des P-Seminars für die intensive Auseinandersetzung mit dem Thema und die kreative Gestaltung der Ausstellung.
Ausstellungsort: Waldmuseum Zwiesel, erster Stock
Ausstellungsdauer: in den kommenden Wochen