Einfriedung und Eingrünung

Grünstrukturen mit Bäumen und Sträuchern

Bei der Begrünung ist zu unterscheiden zwischen dem historischen Friedhofsteil (zwischen Kirchplatz und Friedhofsgebäude) und dem neuen Friedhofsteil (zwischen Friedhofsgebäude und Realschule). Im historischen Teil ist nach den Vorstellungen der Friedhofsplaner des 19. Jahrhunderts außerhalb der Grabflächen sehr wenig  Bepflanzung. Nachdem aber durch den Wandel der Bestattungskultur hier immer mehr Freiflächen entstehen, werden diese von der Friedhofsverwaltung nach Möglichkeit begrünt, entweder mit Bodendeckern oder mit Solitärpflanzen. Im neuen Friedhofsteil sind die Flächen stärker durch Hecken, Sträucher und Bäume gegliedert. Aber auch hier wird darauf geachtet, freiwerdende Grabflächen verstärkt zu begrünen. Markanter grüner Punkt ist die ca. 150 Jahre alte Linde vor dem Friedhofsgebäude, die 2009 mit einem Baumkronenschnitt saniert wurde.

Bauliche Anlagen (Mauern, Zäune etc.)

Der historische Friedhofsteil ist, wie es im 19. Jahrhundert üblich war, durch eine Friedhofsmauer umschlossen. Diese ist auch noch vollständig erhalten, wird aber besonders im südlichen Teil begrünt. Den neuen Friedhofsteil begrenzt im Süden und Osten eine Hainbuchenhecke und im Norden eine Baum- und Gebüschreihe

Zustand der Umgrenzung

Die Friedhofsmauer ist aus Bruchsteinen erstellt und im ursprünglichen Zustand erhalten. Die südliche Mauer wurde nach einer Erdbewegung in den 1980er Jahren stark beschädigt, konnte aber wieder im historischen Stil erstellt werden. Seither sind die Mauern wieder sowohl bautechnisch als auch optisch in Ordnung. Die Eingrünung des neuen Friedhofsteils wird laufend gepflegt und bei Bedarf ergänzt.

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