Glasstadt Zwiesel

Corona-Informationen (FAQs) für Bürger und Firmen in Zwiesel

Die Stadt Zwiesel informiert über Fragen und Besonderheiten während der Corona-Pandemie

Kurbeitrag in Zwiesel

Fragen zur (Jahres)kurbeitragserhebung in Zwiesel an das Landratsamt im Regen

Antwort vom Landratsamt Regen - Stand 16.04.2020

Beim Jahreskurbeitrag für Zweitwohnungsbesitzer handelt es sich um eine Pauschale, die sich an der durchschnittlichen Aufenthaltsdauer der Zweitwohnungsbesitzer in der Stadt orientiert. Der pauschale Kurbeitrag ist zudem eine Jahresabgabe. Die Pauschalierung entfällt, wenn der Zweitwohnungsinhaber nachweist, dass er während des gesamten Veranlagungszeitraums objektiv an der Wohnungsnutzung gehindert war.

Das trifft während des Corona-Katastrophenfalls nicht zu, weil eine Fahrt zum Zweitwohnsitz auch durch die Ausgangsbeschränkung nicht untersagt ist. Sie haben selbst zu prüfen, ob dies wirklich zwingend erforderlich und unaufschiebbar ist. Sie dürfen auch von Personen Ihres Hausstandes, also Ihrer Ehefrau, begleitet werden. Dies war auf alle Fälle bis zum in Kraft treten der Ausgangsbeschränkung uneingeschränkt möglich und wird wohl auch in absehbarer Zeit wieder möglich sein.

Gegen die richtig ermittelte durchschnittliche Aufenthaltsdauer kann der Zweitwohnungsinhaber nicht mit Erfolg vorgehen, wenn er den Nachweis der Nichtanwesenheit nicht führen kann. Auch wenn er sich nur wenige Tage im Kurgebiet aufgehalten hat, hat er die volle Pauschale zu zahlen.

Im Übrigen umfasst der Kuraufwand einer Gemeinde nicht nur sogenannte „echte" Kureinrichtungen, sondern z. B. auch Spazier- und Wanderwege, die bei einem Aufenthalt genutzt werden können.