Glasstadt Zwiesel

Bürgerbefragung zur Stadtentwicklung: 1.100 Rückantworten zeugen vom Gestaltungswillen der Zwieseler Bevölkerung

Sie ist erstaunlich gut angenommen worden, die Befragungs-Aktion, die im Rahmen des eingeleiteten ISEK-Prozesses Anfang Juli auf den Weg gebracht worden war.

Wie berichtet, hatte die Stadt auf Initiative von Bürgermeister Franz Xaver Steininger (parteifrei) ein Stadtentwicklungsverfahren eingeleitet. In einem ersten Schritt erhielten rund 5.300 Haushalte einen Fragebogen mit der Bitte, ihre Meinung kund zu tun, ihre Einkaufsgewohnheiten offen zu legen und ihre Erwartungshaltung hinsichtlich der künftigen Ortsentwicklung bekannt zu geben. „Der Rücklauf brachte ein Ergebnis, das so nicht unbedingt zu erwarten war“, freut sich Zwiesels Rathaus-Chef über die rege Beteiligung der befragten Bürgerinnen und Bürger. Insgesamt gingen knapp 1.100 Rückantworten ein, von denen mittlerweile 250 Befragungsbögen des Handlungsschwerpunkts Verkehr ausgewertet sind.

Bei durchschnittlich 2,2 bis 2,3 Mitgliedern je Haushalt konnten demnach ca. 2.400 bis 2.500 Einwohner erreicht werden. Das entspricht einem Anteil von etwa 25 % der Stadtbewohner. Ein überraschend gutes Ergebnis, denn im Normalfall liegt die Rücklaufquote bei 20% der Befragten, so die Auskunft von Herr Robert Ulzhöfer der PSLV Planungsgesellschaft Stadt-Land-Verkehr GmbH.

„Die gute Beteiligung vor Ort belegt eindrucksvoll, dass die Zwieseler Bürgerinnen und Bürger großes Interesse am eingeleiteten ISEK-Prozess zeigen und die Zukunft ihrer Stadt selbst mitgestalten wollen“, so Bürgermeister Steininger voll des Lobes über die an den Tag gelegte Unterstützung der Zwieseler.

Die Bürgerbefragung ist freilich nur der erste Schritt auf einem weiten Weg. Im Zuge der weiteren Bestandsanalyse wird man dann in Sachen Stadtentwicklung in den direkten Dialog eintreten.