Das erste deutsche Waldmuseum

Oberregierungsforstrat Konrad Klotz aus Zwiesel war der Initiator für das 1966 gegründete erste deutsche Waldmuseum. Im Jahr 2014 erfolgte eine zeitgemäße Gestaltung auf einer Fläche von 1200 m² im neuen Kulturzentrum, unmittelbar oberhalb der Katholischen Stadtpfarrkirche St. Nikolaus.

Dieses Museums-Juwel besticht durch seine weitgehend offene Präsentation. Wald genießen, Heimat spüren, Glas erleben – all das erfahren Sie auf kurzweilige, reizvolle und informative Art, liebe Gäste.

Der Wald präsentiert sich als spannender Lebensraum für Mensch und Tier. Ein beeindruckendes Urwald-Diorama mit echten Baumriesen und hochwertig präparierten Tieren gibt einen fantastischen Einblick in die heimische Tier- und Pflanzenwelt. Sie erfahren in 18 modernen Medienstationen, wie zum Beispiel  Waldhirten, Köhler und Holzhauer früher gelebt und gearbeitet haben. Die traditionellen Handwerksberufe der Holz- und Glasverarbeitung stehen ebenfalls im Vordergrund. Beeindruckend sind die Glasexponate aus den frühen Glashütten im Böhmerwald sowie aus der Glasfachschule Zwiesel.

Zu den Raritäten gehören das einmalige Miniatur-Glasmacherdorf, die drittälteste Apotheke im Bayerischen Wald, historische Musikinstrumente und eine große Schnupftabakglas-Sammlung. Sonderschauen zu unterschiedlichsten Themen bereichern das Ausstellungsgebäude.

Liebe Gäste, wir laden Sie und Ihre Kinder herzlich zu einer spannenden und pädagogisch wertvollen Museums-Rallye ein. Mit Ihrer Beteiligung nehmen Sie auf Wunsch an einer Jahresverlosung teil, bei der Sie wertvolle Preise gewinnen können.

Mehr Informationen erhalten Sie unter www.waldmuseum.zwiesel.de 

Sehenswertes in unmittelbarer Nähe: Wenige Schritte oberhalb des Waldmuseums befindet sich der Friedhof. Ein Friedhof ist ein Kulturgut ersten Ranges. Im Jahr 2012 erreichte der Friedhof in Zwiesel den 10.Platz der schönsten Friedhöfe Deutschlands.

Text und Foto: Marita Haller

Zwiesel interaktiv