Blockmeer und Strudelsteine im Schwarzen Regen

In einem 350 m langen Abschnitt im Schwarzen Regen, Nähe Klärwerk Zwiesel, liegen zahlreiche Granitblöcke, die in vielen Tausend Jahren durch das fließende Wasser, in Verbindung mit Sand, bearbeitet und abgerundet wurden. 1977 wurde das  Blockmeer in Zwiesel als „markante Einzelschöpfung der Natur von besonderer Schönheit und Eigenart und mit hoher geologischer Bedeutung“ unter Schutz gestellt.
Nur etwa 300 m sind es ab der Kapelle in Reisachmühle (direkt an Verbindungsstraße Zwiesel –Bodenmais, kurz nach dem Campingplatz/Gasthof Tröpplkeller), um das interessante Blockmeer zu erreichen.

Geographische Koordinaten: N 49° 00, 485‘ E 13° 12, 005‘; Höhe 552 m

Sogenannte „Strudelsteine“ oder „Gletschermühlen“ gehen in das Zeitalter der Gletscher zurück. Im Laufe der Jahrtausende höhlte das Wasser, in Verbindung mit Sand, Granitsteine Spiralen förmig so tief aus, dass bei großen Steinen selbst ein erwachsener Mann in der Aushöhlung stehen kann. Zu finden sind solche Steine ebenfalls im Schwarzen Regen, zwischen Zwiesel und Regen, unweit der ehemaligen Paulisäge. Anstelle der Säge befindet sich heute ein modernes Laufwasser-Kraftwerk.
Solche markanten Strudelsteine finden Sie zum Beispiel auch nach zirka 1,8 km, wenn Sie ab der Brücke über den Schwarzen Regen, Auffahrt zum Krankenhaus Zwiesel, auf dem markierten Flusswanderweg in Richtung Regen gehen.

Text und Foto: Marita Haller

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