Florian-Kapelle

Leithenwaldhöhe, Panoramaweg roter Kreis Nr. 14

1996 errichtete Bäckermeister Michael Ertl aus Zimmerau (Gemeinde Rinchnach) zum Gedenken an seine Eltern auf der 850 m hohen Leithenwaldhöhe zwischen den Zwieseler Ortsteilen Bärnzell und Griesbach eine schmucke Kapelle. Als Feuerwehrmann ließ er sie dem Heiligen Florian weihen. Ein Jahr später ergänzte er das Gotteshaus am Panoramaweg roter Kreis Nr. 14 mit einem hohen Kreuz aus Holz.

Michael Ertl schuf 1998 auch den ersten „Zwieseler Kalvarienberg“, in dem er an einem 500 m langen und steilen Steig, der sich von der Leithenwald-Forststraße in Serpentinen zum Kircherl auf dem Berg hinauf schlängelt, 14 Kreuzwegstationen aus etwa 80 cm hohen Granitsteinen aufstellte. Jeder Stein trägt ein Kreuz aus Schmiedeeisen. Die Leidensgeschichte von Jesus hat Reinhard Freund sen. aus der Zwieselbergsiedlung auf Edelmetall-Tafeln gemalt, welche die Stationen geschmackvoll zieren. 

 

Die Florian-Kapelle – von den Einheimischen auch liebevoll „die Ertl-Kapelle“ genannt - wurde ein beliebtes Ausflugsziel für Menschen, die dem Alltagsstress entfliehen möchten.

Text und Foto: Marita Haller

Zwiesel interaktiv