Bergkirche Mariä Namen

An der Bergstraße

1673 ließen Frantz Casimir Brandt, kurfürstlicher Brauverwalter und Gerichtsschreiber und seine Ehefrau Anna, am alten Böhmweg in Richtung Schüttenhofen eine steinerne Figur "Unser Lieb Frauen Zu Ehrn" errichten. 1682 ersetzte Brandt die Figur durch eine kleine Kapelle in schlichtem Barock-Stil. Sie lockte bald zahlreiche Wallfahrer an. 1767 erhielt das Kirchlein die heutige Größe und bekam auch eine wertvolle Rokoko Innengestaltung.

Franz Anton Rauscher, ein gesuchter Maler im ostbayerischen und böhmischen Raum, ist für die wunderbare Freskenmalerei verantwortlich. Das Hauptbild zeigt die Geburt  der Gottesmutter Maria. Den Hauptaltar krönt das Gnadenbild der Rosenkranzmadonna (Kopie).

Im September bietet das Kirchlein eine Bergablasswoche - am 30. Juli 1867 von Papst Pius IX. in Rom "für ewige Zeiten" verliehen.

Brautpaare wählen das romantische Kirchlein gerne für ihre Hochzeit aus.

Besonderheiten:
Seitenaltar links: Hl. Ignatius, Hl. Wendelin auf Altarbild, Hl. Augustinus;
Seitenaltar rechts. Hl. Theeresia von Avila, Hl. Thekla auf Altarbild, Hl. Magdalena;
Chronogramm 1767;

Text und Foto: Marita Haller

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