Aktuelles - 18.08.2014

Karl-Heinz Reimeier liest Gedichte zu Glasobjekten von Klaus Büchler

Donnerstag, 21. August 2014, 20.00 Uhr; Kulturzentrum Zwiesel (Alte Mädchenschule), Kirchplatz 3

Lyrik wie Glas – Glas wie Lyrik

Beides sind feine, zerbrechliche Dinge, bei denen man darauf achten muss, die richtigen Werkzeuge einzusetzen, den richtigen Druck anzuwenden, das richtige Gespür der Bearbeitung zu finden. Karl-Heinz Reimeier, Lyriker und Volkskundler, beschäftigt sich seit seiner Kindheit mit der Kunst des Schreibens von Gedichten. Neben den üblichen Bereichen der Landschafts-, Gesellschafts- oder der abstrakten Lyrik regen ihn die Glasobjekte seines Freundes und Glaskünstlers Klaus Büchler an. Er stellt ein Glasobjekt vor sich auf den Tisch und beide schauen sich an, lange, bis das Objekt zu reden, zu fragen, zu antworten beginnt.  Er nimmt es in die Hand, wendet es, lässt das Licht hindurch scheinen, will „dahinter schauen“, seinem Wesen „auf den Grund sehen“. Nebenbei zeichnet der Bleistift das Gespräch auf. Auch alltägliche Dinge und Beziehungen zwischen den Menschen werden dabei „in den Blick“ genommen, in Worte gefasst und verdichtet festgeschrieben.

Neben volkskundlichen Werken veröffentlichte Karl-Heinz Reimeier mehrere Gedichtbände, wie „Menschenseele im Gebilde“  (zu Objekten von Klaus Büchler), „Lyrik wie Glas – Glas wie Lyrik“ (zu Objekten von Klaus Büchler), „…wenn sich Menschen mögen“, „was bleibt“, „der alte wald geht“ (in Zusammenarbeit mit Gunther Fruth), u.a.

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