„Vorläufige Schließung der Geburtshilfe ab 01.01.2014“, offiziell vorgestellt bei der Pressekonferenz am 16.12.2013

Zwiesel – Die Stadt Zwiesel kämpft um die Entbindungsstation im Kreiskrankenhaus Zwiesel. Bürgermeister Franz Xaver Steiniger sagt jetzt schnelle finanzielle Hilfe zu. In Abstimmung mit allen Fraktionen werden im Haushalt 2014 für das erste Quartal 10.000 Euro Soforthilfe freigemacht. Damit soll die kurzfristig getroffene Entscheidung die Entbindungsstation am 31. 12. 2013 und die Abteilung Gynäkologie am 31. 01. 2014 zu schließen zunächst verhindert werden.


„Es ist aus unserer Sicht wesentlich kostspieliger und zudem komplizierter eine stillgelegte Abteilung wieder zu beleben“, sagt Steininger und ergänzt: „Deshalb wollen wir dies mit den uns zur Verfügung stehenden Möglichkeiten verhindern.“


Damit wäre aus Sicht der Stadt Zwiesel auch der finanzielle Engpass der Hebammen und der Entbindungsstation vom Tisch und der reguläre Betrieb könnte aufrechterhalten werden.


In einem zweiten Schritt muss aus Sicht der Stadt Zwiesel dann ein Zukunftsplan geschmiedet werden. Alle Fraktionen im Zwieseler Stadtrat sind sich in diesem Zusammenhang einig: Die geeignete Maßnahme wäre ein runder Tisch mit allen Beteiligten. Dazu gehören neben Landrat, Bürgermeister, Verwaltungsrat und Klinikleitung auch stationäre und niedergelassene Fachärzte sowie Hebammen und Krankenkassen.

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