Kulturregion Bayern-Böhmen 2017

Zwiesel. „Kulturregion Bayern -Böhmen 2017“, hinter dieser Überschrift verbirgt sich ein Veranstaltungsprogramm, das im kommenden Jahr weit über Bayern und Tschechien hinaus für Furore sorgen wird. Mit insgesamt 202.500 Euro wird eine kulturelle Veranstaltungsreihe staatlich gefördert, die in der Stadt Zwiesel und in Bayerisch Eisenstein über die Bühne gehen wird.

„Das wird ein kulturelles Hammerjahr“, sagt Zwiesels Bürgermeister Franz Xaver Steininger, der am heutigen Mittwoch bei der Förderbescheidübergabe in München anwesend sein wird. Hintergrund ist das Vorhaben des Bayerischen Staatsministeriums der Finanzen, für Landesentwicklung und Heimat (StMFLH) und des Ministeriums für Regionale Entwicklung der Tschechischen Republik, die bayerisch-tschechische Grenzregion zu einer starken, zukunftsfähigen Verflechtungsregion weiterentwickeln. Hierzu wurden Gutachten für unterschiedliche Themenbereiche erstellt, bei der eine intensive Einbindung regionaler und lokaler Akteure Priorität hatte. Das vorhandene Wissen und die bestehenden Strukturen sollen dabei genutzt werden. Für den Bereich Kultur wurde die bayerische-böhmische Grenzregion Zwiesel und Bayerisch-Eisenstein als besonders geeignet erachtet. Unter der Leitung des Vereins Centrum Bavaria Bohemia (CeBB), seit 2006 Kultur-Drehscheibe zwischen Bayern und Böhmen und maßgeblicher Mitgestalter der Feierlichkeiten rund um die europäische Kulturhauptstadt Pilsen im Jahr 2015, startet das Projekt im Juli 2016 in die Planungsphase. Bis März 2017 sollen die Vorbereitungen abgeschlossen sein, dann steht das Programm für „Kulturregion Bayern-Böhmen 2017“.

„Ich bin begeistert, dass es gelungen ist, so ein einzigartiges Projekt in die Stadt Zwiesel zu bekommen“, sagt Steininger. Er ist von der grenzüberschreitenden Strahlkraft überzeugt und sagt den Machern bereits jetzt jede mögliche Unterstützung zu. „Zwiesel hat mit seiner großartigen Glastradition aber auch aufgrund von herausragenden kulturellen Veranstaltungen die besten Voraussetzungen“, ist der Rathaus-Chef überzeugt und ergänzt: „Wir haben schon seit Jahren gute Kontakte zum CeBB aufgebaut und schon immer ein hervorragendes Verhältnis zu unseren tschechischen Nachbarn.“

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