Temporeduzierung und Verkehrs-Kontrollen sollen den Schulweg deutlich sicherer machen

Zwiesel. Zwiesel – Die Dr.-Schott-Straße vor dem Zwieseler Gymnasium ist vor Schulbeginn und nach Schulschluss ein höchst neuralgischer Punkt. Immer wieder kommt es zu gefährlichen Situationen. Um die Gefahrenquelle endgültig zu entschärfen, werden jetzt nach den Osterferien Maßnahmen ergriffen.

Als innerörtliche Hauptverkehrsader ist die Dr.-Schott-Straße stark frequentiert. Bisher gibt es keinen Fußgängerüberweg oder ähnliches, da es bisher keine einheitliche Stelle gibt, an der die Kinder und Jugendlichen die Fahrbahn überqueren. Außerdem halten oder – schlimmer noch – parken viele Eltern die ihre Kinder mit dem Pkw zur Schule bringen am Straßenrand. Das bestehende Halteverbot im Schulumfeld wird häufig missachtet und sogar der Gehweg zum Halten und Parken missbraucht.

Schulrektor Heribert Strunz hat das Thema auf Anregung der Schülersprecher jetzt wieder angestoßen. Daraufhin lud Landrat Michael Adam Vertreter von Polizei, Stadt und Elternbeirat noch vor Ostern zu einer Verkehrsschau ein. Nach kurzer Diskussion einigte man sich einvernehmlich darauf, die Dr.-Schott-Straße zwischen der Einmündung der Fachschulstraße und dem Bahnhofsplatz auf eine Höchstgeschwindigkeit von 30 Stundenkilometer zu beschränken. Die Halteverbots-Beschilderung wird im Bereich der Schule ergänzt. So soll das Verbot noch deutlich sichtbarer gemacht werden. Außerdem wird die städtische Verkehrsüberwachung im Bereich der Schule verstärkt kontrollieren. Bürgermeister Franz Xaver Steininger will die beschlossenen Maßnahmen jetzt nach den Osterferien umzusetzen lassen.

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