Aktion „Frühlingserwachen“: Zwiesel erstrahlt in neuem Glanz

Zwiesel – Frühling und Frühjahrsputz, das hat Tradition. In dieser Zeit wird traditionell auch im Freien aufgeräumt, schließlich hat sich über das Jahr viel achtlos weggeworfener Müll angesammelt. Das gilt natürlich auch für Zwiesels städtische Flächen. Der Stadtbauhof ist allerdings aufgrund seiner vielfältigen Aufgaben zeitlich nicht mehr in der Lage, alle städtischen Grundstücke so zu pflegen, wie es wünschenswert wäre. Deshalb bat Bürgermeister Franz Xaver Steininger alle Zwieseler Bürgerinnen und Bürger beim Frühjahrsputz mitzuhelfen und die Stadt wieder ein wenig sauberer zu machen. Diesen Wunsch unterstützten zahlreiche Vereine und Organisationen. Fast 160 ehrenamtliche Helfer opferten einen Samstagvormittag und räumten ein - von ihnen selbst gewähltes - Gebiet auf. Zusätzlich säuberte die Feuerwehr Zwiesel mit ihrem Tanklöschfahrzeug Wertstoffinseln und Bahnunterführungen.

„Es kam nicht ganz so viel Unrat zusammen wie in früheren Jahren, was auf das verstärkte Umweltbewusstsein der Bevölkerung zurückzuführen sein dürfte“, lobt Steininger. Trotzdem wurden vom Bauhof rund zwei Tonnen Sammelgut entsorgt, darunter auch kuriose Gegenstände wie Autoreifen, Fenster und ein Fernsehgerät.
Steininger lud die fleißigen Helfer anschließend zu einer Brotzeit ein. Er bedankte sich damit für dieses Beispiel an Gemeinsinn und bürgerlichem Engagement. Bei der Aktion mitgeholfen haben neben der Feuerwehr Zwiesel der Soldaten- und Kriegerverein, der Gartenbauverein, der Freundeskreis Brake, der Sportclub mit Förderverein, die Fischereifreunde Theresienthal, der Eisenbahner-Sportverein, alle Vereine aus Klautzenbach (Feuerwehr, Eisschützen, Fischer und Schnupfer), der Wintersportverein Rabenstein, der Dorfverein Rabenstein, der Heimatverein, die Orchestervereinigung mit den Turmbläsern, der Arbeiterunterstützungsverein, der Sportverein, der Geflügelzuchtverein, der Bayerische Wald-Verein, der BRK-Spielmannszug, die Zwieselbergsiedler, die Feuerwehr Bärnzell, der Reitverein und die Wasserwacht. Daneben beteiligten sich auch die städtischen Bediensteten sowie Zwiesels erster und zweiter Bürgermeister.

Steininger wertet die Gemeinschaftsaktion, die nach 2011 jetzt wieder durchgeführt wurde als vollen Erfolg und ist besonders erfreut und dankbar, dass sich so viele Vereine beteiligt haben. Darüber hinaus haben einige Vereine in den Jahren 2012 und 2013 Aufräumaktionen in Eigeninitiative durchgeführt.

Seitens des „Eisenbahner-Sportvereins“, wurde angeregt, in Zukunft die Gemeinschaftsaktion jedes Jahr durchzuführen. 2,5 bis vier Stunden könnte eigentlich jeder einmal im Jahr opfern, so die einhellige Meinung.

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