Glasstadt Zwiesel

Antworten zur Presseanfrage bzgl. Natur- und Erlebnispark, Zwieseler Winkel – Erlebnisburg Hohenwacht (Burghotel Rotburg)

Warum begrüßen Sie als Bürgermeister das Projekt?

Auch wenn es sich bei der Projektstudie Burghotel um kein historisches Gebäude handeln würde, so würde es doch ein unverwechselbares, romantisches Ambiente bieten. Urlaub im Herzen der Natur, moderner Komfort in märchenhafter Umgebung, hier könnte man von einen Alleinstellungsmerkmal für die gesamte Region sprechen. Ob das wiederum die Kriterien der z. B. Nachhaltigkeit, Wirtschaftlichkeit, Bürgerakzeptanz und Ökologie entspricht, wird das Raumordnungsverfahren zeigen, da gibt es derzeit mehr offene Fragen als Antworten, insofern ist für die Umsetzung der Projektidee verhaltener Optimismus gefragt.

Wie beurteilen Sie selbst als Bürgermeister von Zwiesel dieses Projekt?

Bereits mit Schreiben vom 12.08.2013 und mit gleichem Tenor wiederholt am 29.12.2016 wurde die Verwirklichung des Projektes begrüßt. Mit Schreiben vom 26.08.2014 wurden dem Projektentwickler auch schriftlich die Komplexität und das Aufgabenspektrum des Projektes (Markt-, Standort-, Nutzungsanalyse, Entwicklungsrisikoanalyse, Baugrund-, Boden, Finanzierungsrisiko u.v.m.) aufgezeigt, was auch bei einem Gespräch am 05.02.2015 bei der Regierung von Niederbayern in Landshut verdeutlicht wurde. Hierbei wurde die Durchführung eines ROV (Raumordnungsverfahrens) durch den Projektentwickler einvernehmlich festgelegt.

Gibt es zu dem Projekt bereits eine Stellungnahme oder Beurteilungen durch den Stadtrat?

Der Stadtrat Zwiesel wurde auf eigenen Wunsch von Hr. Schauer in einer nicht öffentlichen Sitzung am 07.11.2013 durch den Projektentwickler über sein Vorhaben persönlich informiert. Auf dieser Grundlage entstanden die o.g. Schreiben.

Sofern durch den Projektentwickler das Raumordnungsverfahren beantragt und die Regierung von Niederbayern nach einer Vorprüfung das Verfahren auch eröffnet, werden ca. 50 Verfahrensbeteiligte offiziell zu einer Stellungnahme aufgefordert, unter anderem auch die Stadt Zwiesel.

Anlage: 20170313_Verfahrensbeteiligtenliste beim ROV.pdf

Anlage: Burghotel_News-Datenblatt.pdf


27.02.2015

http://www.pnp.de/region_und_lokal/paid_content/landkreis_regen/zwiesel/1601320_AUS-DEM-ZWIESELER-WINKEL.html

Zwiesel. Bereits zum dritten Mal hat jüngst ein Treffen von Leerstandsbesitzern stattgefunden. Dabei habe man sich vor dem Hintergrund der Idee eines City-Outlets für ein Leerstandsgutachten ausgesprochen. Derzeit werde durch Stadtmarketing Geld für dieses Gutachten gesammelt, darüber hat Josef Schreder vom Bauamt die Mitglieder des Bauausschusses informiert. Stadtmarketing werde sich auch um die Beauftragung des Gutachtens kümmern, hieß es. Keine wesentlichen Neuigkeiten gab es zum Projekt "Burghotel". Es habe lediglich ein Termin bei der Regierung von Niederbayern stattgefunden, der Investor habe aber noch nicht alle Unterlagen zur Einleitung eines Raumordnungsverfahrens vorgelegt, so Schreder. Otto Witzmann (PWG) kritisierte, dass die Verwaltung mit einem Projekt beschäftigt werde, das offenbar keine großen Chancen auf Realisierung habe."Wir begleiten die Sache nur am Rande. Das läuft nur mit", versicherte Josef Schreder. − chr

 

24.01.2015

http://www.pnp.de/region_und_lokal/paid_content/landkreis_regen/zwiesel/1567044_Ein-Geruecht-.-.-..html

. . . geistert seit einiger Zeit durch die Lande: Ein Investor soll auch im Zwieseler Winkel auf der Suche nach einem geeigneten Standort für ein außergewöhnliches touristisches Projekt sein – den Bau eines Burghotels. Besonders im Fokus steht dabei, wie man hört, ein Areal bei Rotkot auf den Gemeindeflächen von Lindberg und Zwiesel.

So viel vorweg: Ein reines Hirngespinst ist die Sache nicht. Dahinter steckt die so genannte "Renaissance Projektierungs GmbH" aus Fichtelberg in Oberfranken. Auf deren Internet-Seite findet man auch eine bereits sehr konkrete Projekt-Beschreibung: Das Burghotel ist demnach geplant als "realistischer Nachbau" einer Zollburg aus dem 11. Jahrhundert. Die Burganlage soll "vollständig" und "originalgetreu" nach alten Vorbildern errichtet werden und dadurch eine in Deutschland einzigartige Stellung einnehmen. Neben dem eigentlichen Hotel mit 70 Doppelzimmern und Wellnessbereich soll es in der Anlage unter anderem eine Taverne, einen Rittersaal, einen mittelalterlichen Weinkeller, eine Tropfsteingrotte und ein Handwerkerdorf geben.

Als Standort ist auf der Internetseite das "Herz des Fichtelgebirges" genannt. Ob man sich eine Realisierung auch im Bayerischen Wald vorstellen könnte? Projektleiter Sebastian Schauer von der "Renaissance Projektierungs GmbH" hält sich auf Nachfrage unserer Zeitung bedeckt. Es sei noch zu früh, um an die Öffentlichkeit zu gehen, teilt er mit. Immerhin bestätigt Lindbergs Bürgermeisterin Gerti Menigat, dass es Gespräche in der Sache gebe. Man werde in der Angelegenheit demnächst auch bei der Regierung von Niederbayern vorstellig werden.

Die Zurückhaltung ist verständlich, denn die Hindernisse zur Realisierung der Burghotel-Pläne dürften nicht nur groß, sondern riesig sein. Man denke allein an die planungsrechtlichen Herausforderungen für eine Baugenehmigung. Ganz zu schweigen von der Finanzierung. Wer den Bau des Burghotels – egal an welchem Standort – bezahlen soll, davon ist auf der Internetseite nämlich nichts zu lesen. Und so sehr man im Zwieseler Winkel auch ein solches Hotel-Projekt begrüßen würde, wissen wir alle: Leider sind nur Luftschlösser umsonst zu haben...

Ein hoffentlich entspanntes Wochenende wünscht der

Stadtstreicher i.V. (chr)

 

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Die Glasstadt Zwiesel – Eine der zwei Top-Urlaubsorte im Bayerischen Wald - liegt im weiten Flußtal des Regen, direkt am Nationalpark Bayerischer Wald, dem ältesten Nationalpark Deutschlands. Zwiesel ist die bekannteste Glasstadt im Bayerischen Wald und für das jahrhundertealte Kunsthandwerk europaweit renommiert. Heute arbeiten rund 800 Personen in Glasbetrieben und Hütten wie den international agierenden Glashütten Zwiesel Kristallglas AG und der Kristallglasmanufaktur Theresienthal oder in individuellen Werkstätten und zahlreichen Künstlerateliers. Im Winter machte sich Zwiesel als Austragungsort der Ski-Weltcup-Rennen der Damen am nahen Berg Arber einen Namen. In den Sommermonaten steht Zwiesel für einen umweltbewussten Ferienort für Wanderer und Naturfans.