Neue Trafostationen im Stadtgebiet

Mittels Schwerlastkran wird die neue Trafostation an der Franz-Betz-Straße passgenau auf das vorbereitete Fundament aufgesetzt.

Technisch veraltete Stromverteiler müssen unter hohem Kostenaufwand ersetzt werden.

Zwiesel. Am vergangenen Mittwoch wurden im Stadtgebiet zwei neue Trafostationen aufgestellt. Sie ersetzen die technisch überholten und längst in die Jahre gekommenen Stromverteiler. Wie Netzmeister Robert Lang von den Stadtwerken mitteilt, erfüllten die mittlerweile 50 Jahre alten Verteilstationen an der Maria-Ward-Straße bzw. an der Franz-Betz-Straße nicht mehr die geforderten Sicherheitsstandards. „Weil sie eine erhebliche Gefahr für das Bedienpersonal darstellten und zudem einen enormen Wartungs- und Reinigungsaufwand verursachten, war ein Austausch längst überfällig!“

Wie von der Werkleitung weiter zu erfahren ist, entstehen durch den Tausch der Trafostationen Kosten in Höhe von jeweils 100.000 €.

Die neuen Stromverteiler, die von der Firma Kalchschmid aus Balzhausen hergestellt und geliefert wurden, besitzen einen Trafo mit 400 kVA Leistung bei 577 Ampere maximaler Stromabgabe. Die Aufstellung der Trafostationen erfolgte mittels Schwerlastkran der Firma Saller. Voraussichtlich drei Wochen werden die Elektroarbeiten an den neuen Trafostationen in Anspruch nehmen. Sie werden zum Großteil in Eigenregie von den Elektromonteuren der Stadtwerke durchgeführt. Lediglich die Arbeiten an den Mittelspannungskabeln übernimmt eine Fremdfirma mit entsprechend ausgebildetem Fachpersonal.

Eine weitere Trafostation wird voraussichtlich Ende Juni auf dem ehemaligen Betriebsgelände der Firma Ambiente an der Frauenauer Straße aufgestellt. Dort ist die bisherige Station im Gebäudekomplex integriert, der zum Abriss vorgesehen ist.
Damit investieren die Stadtwerke allein in diesem Jahr rund 300.000 € in die kommunale Stromversorgung.         

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