"An einer positiven Imagebildung der Region arbeiten"

MdL Max Gibis im Probierstüberl der Bärwurzerei Hieke

MdL Max Gibis zusammen mit Bürgermeister Steininger zu Besuch in der "Bärwurzerei Hieke"

Zwiesel.  Gemeinsam mit Bürgermeister Franz Xaver Steininger hat der Landtagsabgeordnete Max Gibis das Traditionsunternehmen „Bayerwald Bärwurzerei Hieke“ in Zwiesel besucht. Max Gibis hat sich als Landtagsabgeordneter vorgenommen, vor Ort im Bayerischen Wald zusammen mit den jeweiligen Bürgermeistern möglichst viele Betriebe aller Größen zu besichtigen, um sich ein umfassendes Bild von der heimischen Wirtschaft und den regionalen Unternehmen machen zu können. „Bei den Entscheidungen im Bayerischen Landtag in München kann ich die praktischen Erfahrungen, die ich bei solchen Gesprächen gemacht habe, einfließen lassen. Davon profitieren wir in München und die Betriebe vor Ort“, so der Abgeordnete.


Hieke-Geschäftsführer Egon Fruhstorfer und Heinrich Fruhstorfer begrüßten den Landtagsabgeordneten Max Gibis und Bürgermeister Franz Xaver Steininger in der Probierstube der Bärwurzerei. Zu Beginn gab es einen Überblick über das Familienunternehmen, das bereits seit dem Ende des Zweiten Weltkrieges Bärwurz und andere Schnäpse sowie Liköre herstellt und veredelt. Etwa 15 Mitarbeiter beschäftigt das Unternehmen momentan und das Produktportfolio ist auf mittlerweile 35 Brände und Liköre angewachsen. „Wir vertreiben unsere Ware größtenteils in der Region mit einem Umkreis von 200 Kilometer, haben aber auch einen erheblichen Anteil an Stammkunden, die die Ware über unseren Online-Shop bestellen“, erklärte Geschäftsführer Egon Fruhstorfer, „so macht der Versandhandel knapp ein Drittel unseres Umsatzes aus“. MdL Max Gibis zeigte sich erstaunt darüber, um welche Dimensionen an Bränden und Likören es sich hier handelt. „Insgesamt verkaufen wir um die 200.000 Flaschen in den verschiedenen Größen im Jahr“, so der Geschäftsführer stolz.

Nach einer Führung durch die Produktions- und Lagerhallen hatten Egon und Heinrich Fruhstorfer noch die Möglichkeit dem Abgeordneten Ansätze für Verbesserungen sowohl in bürokratischer als auch in strukturpolitischer Hinsicht mit nach München zu geben. Geschäftsführer Egon Fruhstorfer wies darauf hin, dass noch vor wenigen Jahren die Menschen scharenweise in Bussen gekommen seien und man in der Probierstube in der Regel mit Kapazitätsproblemen zu kämpfen hatte. Mittlerweile blieben diese Touristenströme allerdings aus, was jedoch die ganze Region Bayerischer Wald betrifft. Heinrich Fruhstorfer erklärte diese Entwicklung mit der veränderten Verweildauer der Touristen in einer Region sowie dem ganzheitlichen Angebot in den Beherbergungsbetrieben.

MdL Max Gibis betonte, dass man bestimmte Entwicklungen nicht beeinflussen könne, aber man gemeinsam den Versuch unternehmen kann, für die jeweilige Region das Beste aus den Voraussetzungen zu machen. „Der Zwieseler Winkel hat sicherlich genügend Potential“, stelle der Abgeordnete heraus, „es sind nun alle gefordert, gemeinsam an einer positiven Imagebildung der Region Bayerischer Wald zu arbeiten, um den Touristen das Reiseziel Zwieseler Winkel wieder schmackhaft zu machen“.

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