Neubau einer Ultrafiltration (UF)-Anlage im Trinkwasserhochbehälter Rotkot

Bild 1 (v.li.): Technischer Werkleiter Lothar Fürst mit 1. Bürgermeister Franz Xaver Steininger
Bild 1 (v.li.): Technischer Werkleiter Lothar Fürst mit 1. Bürgermeister Franz Xaver Steininger
Bild 2 (v.li.): Bei der Besichtigung der Ultrafiltration (UF)-Anlage für Rotkot
Bild 2 (v.li.): Bei der Besichtigung der Ultrafiltration (UF)-Anlage für Rotkot
Bild 3 (v.li.): Besprechung der Anlage mit Lothar Fürst (Technischer Werkleiter), Frank Lauber von der Fa. Lippolt GmbH und 1. Bürgermeister Franz Xaver Steininger
Bild 3 (v.li.): Besprechung der Anlage mit Lothar Fürst (Technischer Werkleiter), Frank Lauber von der Fa. Lippolt GmbH und 1. Bürgermeister Franz Xaver Steininger

Zwiesel. Trinkwasser ist ein lebenswichtiges Lebensmittel, dessen Reinheit hohe Bedeutung hat. Damit das in Zwiesel auch in Zukunft so bleibt, wird das sogenannte Rohwasser, das aus Quellen in den Bereichen Falkenstein und Rotau stammt, über Sammelschächte zu einem Hochbehälter geleitet. Dort wird es bisher schon chemisch aufbereitet und mittels UV-Anlagen von Bakterien und Viren befreit. Bürgermeister Franz Xaver Steininger hat jetzt zusammen mit dem Technischen Werkleiter Lothar Fürst eine neue Ultrafiltration (UF)-Anlage im Hochbehälter Rotkot angesehen, die ab 2017 zusätzlich in Betrieb gehen wird.

Die Trinkwasserverordnung und das Gesundheitsamt des Landratsamtes Regen schreiben die Inbetriebnahme von UF-Anlagen vor. „Die Stadtwerke Zwiesel beabsichtigen daher für die hygienisch unbedenkliche, langfristige Sicherstellung der Trinkwasserversorgung im städtischen Versorgungsgebiet mehrere Ultrafiltrationsanlagen zu errichten“, sagt Steininger. Derzeit wird so eine rund 250.000 Euro teure Anlage am Hochbehälter Rotkot zusätzlich zur bestehenden UV–Anlage installiert und steht kurz vor der Fertigstellung.

Zur Erklärung: Eine Ultrafiltrationsanlage liefert unabhängig von der Beschaffenheit des Rohwassers immer ein Filtrat in dem keine sogenannten Triebstoffe enthalten sind. Triebstoffe, auch als Schwebstoffe bezeichnet, sind kleinste Partikel in Suspensionen (hier: Rohwasser) die aus dem Wasser separiert werden.

Die Filtration erfolgt dabei über kleine Kunststoffmembranen, die alle Partikel auch Bakterien und Viren zurückhalten. Erst nach der kompletten Entsäuerung wird das aufbereitete Rohwasser als Trinkwasser über die Wasserleitungen in die einzelnen Haushalte transportiert. „So können wir gewährleisten, dass nur sauberstes Trinkwasser aus unseren Leitungen fließt“, sagt Steininger.

Winterurlaub

Zwiesel interaktiv