Kritikpunkte am Service im Grenzlandfestzelt 2014 sind geklärt

Zwiesel. Das Grenzlandfest 2014 ist sehr gut über die Bühne gegangen. Viele Besucher hatten Gefallen am abwechslungsreichen Festplatz und den zahlreichen Veranstaltungen des Rahmenprogramms. Die größte Neuheit war das Festzelt der Familie Widmann, das fast ungeteilten Zuspruch fand. Die neue Festwirtsfamilie hatte einen guten Einstand in Zwiesel. Speisen und Getränke wurden allgemein gelobt und die Preise waren denen vergleichbarer Feste ähnlich. Einige Kritik von Gästen wurde aber laut am Service im Festzelt. Zudem bemängelten einige Beschäftigte die Arbeitsbedingungen im Zelt öffentlich. Das war Anlass für Bürgermeister Franz Xaver Steininger, alle Beteiligten an einen Tisch zu holen und diese Probleme für künftige Grenzlandfeste auszuräumen. Die Zulassung der Familie Widmann gilt auch für die beiden kommenden Grenzlandfeste.

Dazu konnte der Bürgermeister im Sitzungssaal des Rathauses das Festwirtsehepaar Andreas und Sabine Widmann, Mark und Elisabeth Pfeffer von der Festbrauerei, die einheimischen Bedienungen sowie einige Mitglieder des Stadtrates begrüßen. Franz Xaver Steininger bedankte sich eingangs bei allen für ihre Bereitschaft, die Probleme aus der Welt zu schaffen. Als Ziele nannte er einen guten Service beim Grenzlandfest und die Bereitschaft der regionalen Bedienungen, auch bei künftigen Grenzlandfesten mitzuarbeiten. Die Stadt als Veranstalter des Grenzlandfestes habe natürlich großes Interesse an einem reibungslosen Verlauf.

Danach wurden die gesammelten Kritikpunkte von Gästen und Bedienungen durchleuchtet und Lösungsvorschläge erarbeitet. Als Ursache erkannte man in einigen Punkten Mängel in der Organisation, die daher rührten, dass die Familie Widmann das Grenzlandfestzelt erstmals betrieb und jedes Volksfest seine Eigenheiten hat, auf die sich ein Festwirt erst einstellen muss. So hatte man bald konkrete Vorschläge, wie beispielsweise Verzögerungen beim Service künftig vermieden werden könnten. Zahlreiche Kritikpunkte betrafen Einzelheiten in der Organisation, die nach den Erfahrungen dieses Festes relativ leicht gelöst werden können. Beispielsweise stellte sich heraus, dass die angenommene Länge der Arbeitszeiten nur zum Teil zutraf. Bei allen Problemen kam man auf einen gangbaren Weg, der im nächsten Jahr beschritten werden soll.

Schwierigkeiten erwuchsen zum Teil durch zahlreiche auswärtige Bedienungen mit ungenügenden Sprachkenntnissen. Die Familie Widmann hatte heuer zeitgleich mit dem Grenzlandfest ein zweites Fest zu betreuen, so dass man, um Engpässe zu vermeiden, auch auf weniger qualifiziertes Personal zurückgreifen musste. Andreas Widmann versprach aber, für die nächsten Grenzlandfeste vorwiegend regionale Bedienungen zu gewinnen oder zumindest Bedienungen, die keine Schwierigkeiten haben, Bayrisch zu verstehen. Man will auch verstärkt darauf achten, dass der Gast mit einer gebührenden Freundlichkeit empfangen und bedient wird.

Es stellte sich bald heraus, dass durch eine konstruktive Mitarbeit von allen Seiten, einige aufgeworfene Probleme gelöst werden konnten. Die Festwirtsfamilie hat zwischenzeitlich Erfahrungen mit den Erwartungen der Zwieseler Gäste und mit den Bedienungen konnte Einigung über viele Einzelheiten erzielt werden, die bei den Volksfesten der Region üblich sind. So erklärten sich die meisten Bedienungen aus Zwiesel und Umgebung bereit, ihre Dienste auch beim nächsten Grenzlandfest anzubieten. Ausschlaggebend dafür sei nach Aussage der Bedienungen ihre langjährige Verbundenheit mit dem Grenzlandfest und dessen Gäste. Bürgermeister Franz Xaver Steininger zeigte sich darüber erfreut und bedankte sich bei den Beteiligten.

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