Winterdienst

Zwiesel. Wintersport-Begeisterte warten jedes Jahr sehnsüchtig auf den ersten Schnee. Verkehrsteilnehmer müssen mit einsetzendem Schneefall allerdings mit erheblichen Behinderungen und Zeitverzögerungen rechnen. Deshalb ist ein geregelter und gut organisierter Winterdienst entscheidend. Bürgermeister Franz Xaver Steiniger weiß aber auch: „Der Winterdienst ist und bleibt immer eine Herausforderung für den Bauhof.“ Und Bauhofleiter Hans Kopp ergänzt: „Wir versuchen den Winterdienst mit den uns zur Verfügung stehenden personellen, maschinellen und finanziellen Mitteln so gut wie möglich zu bewältigen.“


Grundsätzlich ist der Räum- und Streudienst je nach Bedarf von drei Uhr morgens bis 20 Uhr im Einsatz. Bei anhaltenden Schneefällen oder bei Glatteisbildung sind dabei bis zu acht Räumfahrzeuge eingesetzt. Die erforderlichen Einsatzfahrzeuge sind binnen einer halben Stunde nach der Alarmierung einsatzbereit. Insgesamt sind das Stadtgebiet und die Außenbereiche in acht Räumbezirke (nur Straßen) eingeteilt. Nach dem Einsetzen anhaltender Schneefälle muss damit gerechnet werden, dass es vier bis fünf Stunden, manchmal auch länger dauern kann, bis ein Räumfahrzeug vor Ort ist. Geschuldet ist die Zeitverzögerung der begrenzten Anzahl an Räumfahrzeugen. Mindestens ebenso lange dauert die Räumung eines Räumbezirkes bei normalem Schneefall (bis ca. 20 cm), bei anhaltendem Schneefall entsprechend länger.

Sollte es vor allem in Nebenstraßen einmal länger dauern, ehe ein Räumfahrzeug die Straße frei macht, ist das dem Umstand geschuldet, dass Hauptverkehrsstraßen, Schulbusstrecken und Steilstücke Vorrang haben und - falls erforderlich - öfter geräumt werden als untergeordnete Straßen.


„Der Winterdienst hat in Zwiesel einen hohen Stellenwert und bietet im Rahmen der finanziellen Möglichkeiten der Stadt einen optimalen Standard. Wir müssen aber auch auf die Kosten achten“, sagt Steininger. Der Winterdienst stellt darüber hinaus eine Leistung für alle Bürgerinnen und Bürger dar.

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