Glasstadt Zwiesel

Sturm im Maßkrug; Hysterie um das Grenzlandfest 2017

Zwiesel. Sturm im Maßkrug, anders lässt sich die in den sozialen Netzwerken und in der Lokalpresse verbreitete Hysterie um das Grenzlandfest 2017 nicht beschreiben. Bürgermeister Franz Xaver Steininger sieht vor allem in der Art und Weise, wie das Thema behandelt wurde, die Gefahr eines erheblichen Imageschadens für die Stadt. Deshalb wurde nach rechtlicher Rücksprache und in Abstimmung mit dem Ordnungsamtsleiter sowie dem Vergabebüro HSP Projektmanagement und Beratung GmbH beschlossen, Namen zu nennen.

„Ich kann und will nicht weiter zusehen, wie hier mit teilweise primitiven Methoden ein tolles Fest in den Dreck gezogen wird“, erbost sich Steininger. Alles geht seinen geordneten Verlauf, eigentlich wäre der 19. Dezember das Datum gewesen, an dem der Sieger der ersten Ausschreibungsrunde öffentlich gemacht werden sollte. Da aber rechtlich die Möglichkeit besteht, auch jetzt schon Ross und Reiter zu nennen, teilt der Rathaus-Chef mit, dass nach Auswertung der Vergabekriterien die Zwieseler Brauerei Pfeffer und Festwirt Festzeltbetrieb Gerhard Widmann GmbH auf Platz 1 stehen. „Am 19. Dezember bekommen Brauerei und Festwirt jetzt die Gelegenheit, ihr Konzept dem Festausschuss zu präsentieren“, sagt Steininger, der hofft, dass damit Ruhe in das Thema einkehrt.