Kulturregion Bayern-Böhmen 2017

Zwei Projektvorschläge vom Ersten Bürgermeister Franz Xaver Steininger


Zwiesel.
Eines der großen kulturellen Ereignisse im kommenden Jahr wird die Veranstaltungsreihe „Kulturregion Bayern – Böhmen 2017“, die auf deutscher Seite in Zwiesel und Bayerisch Eisenstein über die Bühne geht. Veranstalter ist das Centrum Bavaria Bohemia in Schönsee, das sich seit Jahren um den kulturellen Austausch in den Nachbarländern Bayern und Böhmen verdient macht. Der Zwieseler Rathauschef Franz Xaver Steininger hat in diesem Zusammenhang zwei Projektvorschläge für das grenzüberschreitende Veranstaltungsjahr eingereicht.

„Das freundschaftliche Verhältnis zwischen Böhmen und Bayern liegt mir schon immer am Herzen. Gemeinsame kulturelle Veranstaltungen sind eine hervorragende Gelegenheit, dieses weiter zu vertiefen“, ist Steininger sicher. Deswegen war er auch von Anfang an begeistert von der Idee die Veranstaltungsreihe „Kulturregion Bayern-Böhmen 2017“ rund um Zwiesel stattfinden zu lassen. „Ganz abgesehen davon ist dieses Projekt auch ein perfektes Marketinginstrument, von dem Handel, Hotels, Pensionen, Gastronomie und touristische Einrichtungen profitieren.“

Deshalb stand es für den Zwieseler Bürgermeister außer Frage, der Aufforderung, Vorschläge zu machen, nachzukommen. Das Maibaumaufstellen ist ein hoher finanzieller und personalintensiver Aufwand. Fast zu schade für eine Veranstaltung die nur einen Nachmittag dauert. Deshalb hat Steiniger bereits an anderer Stelle vorgeschlagen diese Feier auf zwei Tage auszuweiten. Erstmals wird dies nun am Vorabend des Maibaumaufstellens die bayerisch-böhmische Musik- und Schmankerlnacht in den sechs Wirtshäusern am Stadtplatz stattfinden.

Auch eine zweite Veranstaltung, befindet sich bereits in konkreter Planung. Das Bayerisch-Böhmische Bierfestival, könnte an Pfingsten 2017 erstmals gefeiert werden. Nach dem Vorbild der bestens etablierten Veranstaltung „Zwieseler Glasnacht“ stellen sich Brauereien aus sechs Regionen (Oberfranken, Oberpfalz, Niederbayern, Karlsbad, Pilen, Südböhmen) in der Innenstadt mit ihren Spezialitäten vor. Für das Fest, das alle zwei Jahre stattfinden soll, wurden bereits 10.000 Euro im Haushalt eingestellt und auch eine Förderzusage von 4.000 Euro hat man bereits erhalten.

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