Aktuelles - 28.02.2017

Bekanntmachung - Einleiten von gereinigtem Abwasser aus der Kläranlage (KA) Zwiesel

...in den Schwarzen Regen durch die Stadt Zwiesel, Landkreis Regen

Die Stadt Zwiesel beabsichtigt die Ausübung folgender Gewässerbenutzung:
-    Einleiten von gereinigtem Abwasser aus der Kläranlage Zwiesel in den Schwarzen Regen (E 1)

Benutzungsanlage Gewässer Gewässerordnung Gewässerfolge AE
[km²]
MNQ
[m³/s]
Kläranlage Zwiesel
(E 1)
Schwarzer
Regen
l Regen 262 3


Folgende Abflüsse dürfen beim Einleiten von behandeltem Abwasser aus der Kläranlage nicht überschritten werden:

Trockenwetterabfluss 316 m³/h
5.500 m³/d
Mischwasserabfluss
(Abwassermenge je h)
738 m³/h


Die Stadt Zwiesel leitet gereinigtes Abwasser aus der Kläranlage Zwiesel in den Schwarzen Regen ein. Die vorhandene Kläranlage (Belebungsanlage) ist ausgelegt auf eine BSB5-Fracht (roh) von 1.620 kg/d (entsprechend 27.000 EW60). Dies entspricht der Größenklasse 4 nach Anhang 1 zur Abwasserverordnung.

Die aktuelle wasserrechtliche Erlaubnis für die mit dem Betrieb der Kläranlage Zwiesel verbundene Gewässerbenutzung datiert vom 29.11.2016 und ist längstens bis zum 31.12.2018 befristet. Der Erlaubnis vom 29.11.2016 liegen die im Bescheid vom 02.01.1997 i. d. F. des Bescheides vom 27.08.2008 festgelegten Bedingungen und Auflagen zugrunde.

Die Stadt Zwiesel hat die Neuerteilung einer gehobenen Erlaubnis nach §§ 10 und 15 WHG für das Einleiten von Abwasser beantragt.


Dies wird bekannt gemacht mit dem Hinweis, dass

1.    der Plan des Vorhabens im Stadtbauamt der Stadt Zwiesel, Stadtplatz 27, 94227 Zwiesel in der Zeit vom 06.03.2017 bis einschließlich 05.04.2017 während der Dienststunden zur Einsicht ausgelegt wird,

2.    etwaige Einwendungen oder Stellungnahmen von Vereinigungen nach Art. 73 Abs. 4 Satz 5 BayVwVfG gegen das Vorhaben bei der unter Ziffer 1 genannten Stelle oder beim Landratsamt Regen, Poschetsrieder Str. 16, Zimmer Nr. 220, bis zwei Wochen nach Ablauf der Auslegungsfrist, also bis einschließlich 19.04.2017 während der Dienststunden schriftlich oder zur Niederschrift zu erheben sind,

3.    bei Ausbleiben eines Beteiligten in dem noch festzusetzenden Erörterungstermin auch ohne ihn verhandelt werden kann,

4.    a)    die Personen, die Einwendungen erhoben haben, oder die Vereinigungen, die Stellungnahmen abgegeben haben, von dem Erörterungstermin durch öffentliche Bekanntmachung benachrichtigt werden können,
b)    die Zustellung der Entscheidung über die Einwendungen durch öffentliche Bekanntmachung ersetzt werden kann,
wenn mehr als fünfzig Benachrichtigungen oder Zustellungen vorzunehmen sind.


Zwiesel, 27. Februar 2017

Stadt Zwiesel
Steininger, 1. Bürgermeister

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